Wenn die Tage kürzer und die Nächte kühler werden, stellt sich der Körper eines Hundes automatisch auf die kalte Jahreszeit ein – sichtbarstes Zeichen dafür ist der herbstliche Fellwechsel, bei dem das leichtere Sommerfell einem dichteren, wärmenden Winterfell weicht. Diese Umstellung ist für den Organismus keine Kleinigkeit: Der Aufbau von neuem Fell bindet Nährstoffe und Energie, während gleichzeitig deutlich mehr lose Haare anfallen als in ruhigeren Phasen des Jahres, was Haut und Fell zusätzlich beansprucht. Mit gezielter Unterstützung lässt sich diese Phase jedoch spürbar erleichtern: Regelmäßiges, felltypgerechtes Bürsten entfernt abgestorbene Haare und regt die Hautdurchblutung an, eine nährstoffreiche Ernährung mit ausreichend Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren fördert das Nachwachsen kräftigen Fells, und ausreichend Bewegung sowie Flüssigkeitszufuhr halten den Stoffwechsel in Schwung. Wer zusätzlich regelmäßig die Haut auf Rötungen oder Trockenheit kontrolliert, erkennt Probleme frühzeitig und kann rechtzeitig gegensteuern.
1. Regelmäßiges Bürsten
- Kurzhaarige Hunde: Eine Bürste mit weichen Borsten oder ein Pflegehandschuh reicht aus.
- Langhaarige Hunde: Eine spezielle Unterwollbürste vermeidet Verfilzungen.
2. Baden mit Bedacht
Häufigeres Baden ist meist nicht nötig, da es die Haut austrocknen kann. Bei Bedarf ein mildes Hundeshampoo nutzen und danach gründlich abtrocknen.
3. Gesunde Ernährung für Haut und Fell
Hochwertiges Futter mit Vitaminen, Mineralstoffen und Omega-3/Omega-6-Fettsäuren unterstützt Haut und Fell optimal.
4. Ausreichend Wasser und Bewegung
Wasser ist wichtig für den Feuchtigkeitshaushalt der Haut, Bewegung regt die Durchblutung an.
5. Regelmäßige Kontrolle der Haut
Bei trockenen Stellen, Rötungen oder Juckreiz solltest du eine Tierärztin oder einen Tierarzt aufsuchen.
Häufige Fragen
Wie lange dauert der Fellwechsel? Je nach Rasse und Haltung meist mehrere Wochen.
Welche Nährstoffe unterstützen das Fell besonders? Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie ausreichend hochwertiges Protein.