Heimtiere tragen weltweit einen spürbaren Anteil zum gesamten Fleischkonsum bei, was die ökologischen Auswirkungen klassischer Tiernahrung zunehmend in den Fokus rückt – sowohl bei Herstellern als auch bei bewussten Tierhaltern. Als Reaktion darauf gewinnen alternative Proteinquellen und ressourcenschonende Herstellungsverfahren in der Heimtierernährung spürbar an Bedeutung: Insektenprotein etwa benötigt für dieselbe Menge Eiweiß nur einen Bruchteil des Wassers, der Fläche und des Futters, das klassische Nutztierhaltung erfordert, und gilt zusätzlich als besonders hypoallergen. Auch zertifizierte, nachhaltige Aquakultur statt Wildfang sowie EU-bio-zertifizierte pflanzliche Zutaten wie Kokos setzen zunehmend neue Standards für umweltbewusste Fütterung. Entscheidend dabei: Nachhaltigere Herstellung bedeutet keineswegs einen Kompromiss bei Nährwert oder Akzeptanz – Insektenprotein und nachhaltiger Fisch stehen klassischen tierischen Proteinquellen ernährungsphysiologisch in nichts nach und werden von den meisten Hunden ebenso gerne angenommen. Mit steigender Nachfrage dürfte sich das Angebot an solchen Alternativen in den kommenden Jahren weiter deutlich vergrößern.
Drei Trends im Überblick
- Insektenprotein als ressourcenschonende Alternative zu klassischem Fleisch
- Zertifizierte, nachhaltige Aquakultur statt Wildfang
- Bio-zertifizierte pflanzliche Zutaten wie Kokos
Häufige Fragen
Sind nachhaltige Snacks genauso nahrhaft? Ja, Insektenprotein und nachhaltiger Fisch stehen klassischen Proteinquellen ernährungsphysiologisch in nichts nach.
Wird sich das Angebot in Zukunft vergrößern? Die Nachfrage steigt, entsprechend wächst auch das Angebot an nachhaltigen Alternativen.