Katze oder Hund: Unterschiede in der artgerechten Ernährung

Auch wenn Hund und Katze oft im selben Haushalt und mit ähnlich klingenden Snacks versorgt werden, unterscheidet sich ihr Nährstoffbedarf grundlegend. Katzen sind sogenannte obligate Karnivoren und damit strikt auf tierisches Eiweiß angewiesen – sie benötigen unter anderem die Aminosäure Taurin zwingend über die Nahrung, weil ihr Körper sie im Gegensatz zum Hund nicht in ausreichender Menge selbst herstellen kann. Auch der Proteinbedarf pro Kilogramm Körpergewicht liegt bei Katzen spürbar höher als bei Hunden, die als Allesfresser deutlich flexibler mit pflanzlichen Bestandteilen im Futter zurechtkommen. Für Snacks bedeutet das: Reine Fleisch- oder Fischsnacks ohne pflanzliche Füllstoffe eignen sich grundsätzlich für beide Tierarten gut, sollten aber immer im Kontext der jeweiligen Hauptration betrachtet werden, die den spezifischen Grundbedarf decken muss. Einige Produkte, wie unser Doppelsnack Fischli, sind bewusst so zusammengesetzt, dass sie beiden Tierarten gerecht werden.

Die wichtigsten Unterschiede

  • Katzen benötigen Taurin zwingend über die Nahrung, Hunde können es in geringem Umfang selbst bilden
  • Katzen haben einen höheren Proteinbedarf im Verhältnis zum Körpergewicht
  • Hunde vertragen im Vergleich zu Katzen mehr pflanzliche Bestandteile

Häufige Fragen

Kann ich Hundesnacks an Katzen verfüttern? Einige reine Fleisch-/Fischsnacks sind für beide geeignet – im Zweifel auf die Produktangaben achten.

Snacks für beide findest du in der Kollektion Katzensnacks.